Nachwuchs im Mutterhaus zum Muttertag - Entenrettung

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„Alle meine Entchen schwimmen auf dem See,

Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh’“,

so klang es wohl in Mutter Ente,

doch im Klostergarten sucht sie ein Nest,

wo die Schwestern sind in Rente,

sie den Nachwuchs watscheln lässt.


Schwestern eilen ihr zu Hilfe, als ein Kleines schreit,

Krähen sind sehr hungrig und die Gefahr ist nicht weit.

Plumps,- nun ist’s geschehen,

Schwestern suchen überall,

im Schacht, o Schreck, da kann man es sehen,

hier ist der Enten-Reinfall.


Schwester Herigard höchstpersönlich

ist Mutter Ente gern behilflich

Sie steigt in die Tiefe und holt es herauf,

das Kleid ist zwar schmutzig, aber die Freud’ nimmt ihren Lauf.


Mutter Ente hat nun wieder ihre Sieben,

neun waren es, doch wo sind die zwei wohl geblieben?

Die großen Vögel, so schön sie auch sind,

sie haben sie wohl zwischen den Schnäbeln zerrieben,

drum keiner sie find’.


Hoffen wir, dass Mutter Ente den kleinen Rest behält,

sie sind so sehr zu bewundern,

aber grausam ist mitunter sogar die Vogelwelt!


Dank sei dem Schöpfer, gepriesen der Herr,

den kleinen Fehler woll’n wir ihm verzeihen,

er schenkt uns viel Schönes, das tröstet uns sehr.


Sr. Gundegard, 14.Mai 2017 - Muttertag












Große Freude und Überraschung

Ob ihr’s glaubt oder nicht,

es ist ‚ne wahre Geschicht.

Diese hat sich zugetragen

bei den Schwestern im Mutterhausgarten.

Ist man doch um Nachwuchs bang,

ganz unvorhergesehen kündigt er sich an.


Durch den Garten spaziert stolz,

„Mutter-Ente“ mit neun „Jungen“.

Ein Schauspiel war’s, das anzuschaun:

In der putzigen schwarzen Schar,

ein Gelbes war.

Die Freude der Schwestern war groß,

aber auch die Angst um den kleinen „Enten-Tross“.


Also begann am „Muttertag“ der 2. Akt der Geschichte:

Die Rettung der „Enten-Mutter“, und ihrer noch sieben Jungen.

Sie wurden von drei Männern der Freiwilligen

Feuerwehr, unter schwierigen Umständen in Sicherheit gebracht.


Der Main ist ihr neues Zuhause.

Wollten wir sie finden,

würden wir nach dem „Gelben“ suchen.


Sr. Marion

17. Mai 2017